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DP World Tour: Bernd Wiesberger startet stark in Amsterdam

Bernd Wiesberger startet bei der KLM Open auf der DP World Tour mit einer starken 69er-Runde in das Turnier. (Photo by Stuart Franklin/Getty Images)

Bernd Wiesberger startet auf der DP World Tour stark, während Julien Guerrier die Führung übernimmt und das Wetter die erste Runde stoppt.


Die erste Runde der KLM Open auf der DP World Tour konnte am Donnerstag nicht planmäßig beendet werden. Nachdem das Spiel zwischenzeitlich bereits wegen Gewitters unterbrochen worden war, wurde die Auftaktrunde später endgültig für den Tag abgebrochen und auf Freitag verschoben. Die Fortsetzung der ersten Runde ist für Freitagmorgen um 07:30 Uhr angesetzt. Aus DACH-Sicht setzte Bernd Wiesberger das beste Zeichen: Der Österreicher brachte eine 69er-Runde ins Clubhaus und liegt bei zwei unter Par in aussichtsreicher Position auf Platz sieben.

Wiesbergers Auftakt verlief zunächst wechselhaft. Nach einem Birdie an der 3 musste er auf der 5 den ersten Schlagverlust hinnehmen, ehe er mit einem weiteren Birdie an der 6 wieder unter Par ging. Ein Bogey an der 9 brachte ihn zur Halbzeit zurück auf Even Par. Auf den zweiten neun Löchern fand Wiesberger dann aber deutlich besser in die Runde. Zwar fiel er durch ein Bogey an der 11 noch einmal zurück, doch mit drei Birdies auf den letzten fünf Bahnen spielte er sich stark nach vorne. Besonders das Birdie am Schlussloch rundete seinen Tag ab und brachte ihn mit einer 69 ins Clubhaus. Damit hält Wiesberger nach dem wettergeprägten Auftakt Anschluss an die Spitze.

Guerrier setzt die Bestmarke, Dean und Söderberg folgen

An der Spitze des Leaderboards steht nach dem abgebrochenen ersten Tag Julien Guerrier. Der Franzose unterschrieb eine starke 65er-Runde und liegt bei sechs unter Par. Besonders bemerkenswert: Guerrier ließ sich von einem frühen Bogey auf der 1 nicht aus der Ruhe bringen. Danach spielte er sich mit mehreren Birdies nach vorne und setzte mit weiteren Schlaggewinnen auf der Schlussphase die erste klare Bestmarke des Turniers. Direkt dahinter folgt Joe Dean. Der Engländer kam mit einer 66 ins Clubhaus und liegt bei fünf unter Par. Auch seine Runde war nicht komplett fehlerfrei, aber offensiv genug, um sich früh oben festzusetzen. Dean sammelte mehrere Birdies ein und blieb damit nur einen Schlag hinter Guerrier.
Sebastian Söderberg komplettiert die Top drei. Der Schwede spielte eine 67 und liegt bei vier unter Par. Dahinter folgen unter anderem Calum Hill, Jordan Gumberg und Paul Waring bei drei unter Par. Damit ist die Spitze nach dem ersten Tag eng beieinander, auch wenn noch nicht alle Spieler ihre Auftaktrunde beenden konnten.

Marcel Siem bester Deutscher im Zwischenstand

Bester deutscher Spieler ist bislang Marcel Siem, der seine Runde wegen des Abbruchs noch nicht beenden konnte. Der 45-Jährige liegt nach neun gespielten Löchern bei eins unter Par und hat damit für die Fortsetzung am Freitag eine solide Ausgangslage. Siem startete auf der Back Nine und kam kontrolliert in seine Runde. Auf der 10 eröffnete er mit einem Par, ehe ihm direkt an der 11, einem Par 3, das erste Birdie gelang. Danach blieb seine Scorekarte ruhig: Von der 12 bis zur 18 spielte Siem ausschließlich Pars und brachte den Zwischenstand von -1 über die ersten neun Löcher. Gerade bei den wechselhaften Bedingungen war das ein ordentlicher Start. Siem vermied Fehler, hielt seine Runde zusammen und kann auf den verbleibenden neun Löchern versuchen, aus der stabilen Basis mehr Birdiechancen zu machen.

DP World Tour: Marcel Schneider fällt nach gutem Start zurück

Marcel Schneider erlebte eine deutlich wechselhaftere Auftaktrunde. Der Deutsche begann stark und lag nach Birdies an der 3 und 5 auf den ersten neun Löchern bei zwei unter Par. Damit war er zunächst sogar klar im Bereich der vorderen Plätze unterwegs. Auf der Back Nine kippte die Runde jedoch. Bogeys an der 12, 14, 15, 16 und 17 warfen Schneider deutlich zurück. Immerhin gelang ihm am abschließenden Par 5 der 18 noch ein Birdie, wodurch er seine Runde mit einer 73 und zwei über Par beendete und auf dem geteilten 78. Platz steht. Nach dem starken Beginn dürfte sich das Ergebnis für ihn dennoch wie eine verpasste Chance anfühlen.

Von Dellingshausen und Paul mit schwierigem Start

Nicolai von Dellingshausen, der zuletzt mit seinem Sieg auf der DP World Tour für Aufsehen gesorgt hatte, kam ebenfalls nicht gut in seine Auftaktrunde. Der Deutsche startete auf der 10 mit einem Birdie und setzte damit eigentlich ein positives Zeichen. Danach folgten jedoch mehrere Schlagverluste. Bogeys an der 11, 13, 14 und 15 warfen ihn auf drei über Par zurück. Nach neun gespielten Löchern liegt von Dellingshausen bei +3 und muss am Freitag auf seiner zweiten Hälfte dringend stabiler werden.

Noch schwieriger verlief der Start für Yannik Paul. Auch er begann auf der 10 und eröffnete mit einem Birdie, doch danach ging der Rhythmus schnell verloren. Ein Bogey an der 11, ein Doppelbogey an der 12, ein weiteres Doppelbogey an der 15 und ein Bogey an der 16 brachten ihn nach sieben gespielten Löchern auf fünf über Par. Für Paul geht es bei der Fortsetzung zunächst darum, die Runde zu beruhigen und den Schaden vor der zweiten Runde zu begrenzen.

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